Paul Dessau – Let’s hope for the best

Er ist Geigenwunderkind, wird Assistent von Otto Klemperer und schließlich ein versierter Kapellmeister. Er schreibt Operetten- und Filmmusik – sowohl zu Bergfilmen mit Leni Riefenstahl als auch zu Trickfilmen Walt Disneys. Im Ersten Weltkrieg ist er Soldat, im Zweiten jüdischer Exilant in Frankreich und in den USA. In Hollywood arbeitet er auf einer Hühnerfarm, schreibt als anonymer „Notensklave“ für die großen Studios die Klänge zu einigen Zelluloid-Blockbustern und wird Teil der deutschen Exil-Künstlergemeinde um Schönberg, Eisler und Brecht: Paul Dessau (1894 – 1979).

Das Filmportrait „Paul Dessau – Let’s hope for the best“ skizziert ein Künstlerleben zwischen Anpassung und Abstoßung, politischem Idealismus und musikalischer Individualität – vor dem Weltgeschehen zweier Weltkriege, Staatszusammenbrüchen und -neugründungen, politischen Revolutionen und künstlerischen Umwälzungen.

Yellow Table Media produziert diesen Film von Anne-Kathrin Peitz zusammen mit sounding images

In Koproduktion mit NDR unter Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung.

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